Wie die Wasserratte schon 1908 zum Maulwurf sagte: "Glaub mir, mein junger Freund, es gibt nichts, absolut gar nichts auf der ganzen Welt, das auch nur halb so viel wert wäre, wie einfach mit Booten herumzubummeln … Ob du dich davonmachst oder ob du es bleiben lässt; ob du dein Ziel erreichst oder ob du ganz woanders ankommst oder niemals irgendwo, beschäftigt bist du immer und etwas Besonderes tust du nie."


Aus "Der Wind in den Weiden", von Kenneth Grahame.


As the Water Rat said to the Mole already in 1908, "Believe me, my young friend, there is nothing – absolutely nothing – half so much worth doing as simply messing about in boats …Whether you get away, or whether you don't; whether you arrive at your destination or whether you reach somewhere else, or whether you never get anywhere at all, you're always busy, and you never do anything in particular."


From "The Wind in the Willows," by Kenneth Grahame.


Freitag, 9. März 2018

Die Antike Lebt – A wie Apis

Apis, der heilige Stier der ägyptischen Mythologie, lebte in der Königsstadt Memphis als Verkörperung des Gottes Ptah. Er wurde alle 25 Jahre geopfert und wiedergeboren. Dann herrschte Staatstrauer, bis der neue Apis gefunden wurde; man erkannte ihn an seiner Farbe und Zeichnung, schwarz musste er sein mit ganz bestimmten weissen Flecken.

Nachdem der alte Apis gestorben war  starb er nicht innerhalb von 25 Jahren eines natürlichen Todes, dann wurde er im Nil ertränkt  balsamierte man ihn ein und bestattete ihn aufwändig. Bei Ausgrabungen im Serapeum von Sakkara, der Friedhof der Apisstiere, fand man die Gräber von mehr als sechzig Stieren; die ältesten stammten aus der Zeit um 1350 v. Chr., die letzten aus der Zeit der Römer.

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