Wie die Wasserratte schon 1908 zum Maulwurf sagte: "Glaub mir, mein junger Freund, es gibt nichts, absolut gar nichts auf der ganzen Welt, das auch nur halb so viel wert wäre, wie einfach mit Booten herumzubummeln … Ob du dich davonmachst oder ob du es bleiben lässt; ob du dein Ziel erreichst oder ob du ganz woanders ankommst oder niemals irgendwo, beschäftigt bist du immer und etwas Besonderes tust du nie."


Aus "Der Wind in den Weiden", von Kenneth Grahame.


As the Water Rat said to the Mole already in 1908, "Believe me, my young friend, there is nothing – absolutely nothing – half so much worth doing as simply messing about in boats …Whether you get away, or whether you don't; whether you arrive at your destination or whether you reach somewhere else, or whether you never get anywhere at all, you're always busy, and you never do anything in particular."


From "The Wind in the Willows," by Kenneth Grahame.


Mittwoch, 25. Mai 2016

Die Antike Lebt – B wie Bacchus


Bacchus ist Weinfreunden als Weingott ein Begriff. Mit einem Gefolge an Nymphen und Satyrn zog er durch die Lande und verbreitete die Kunst des Feierns, des Weinbaus und der Kelterei unter den Menschen. Sein Name leitet sich ab von Bakchos oder Bacchus (dem Schreier), wegen des Lärms, den sein Gefolge verursachte. Trotzdem war Bacchus, wen wundert's, ein sehr beliebter Gott.

Eigentlich war Bacchus lediglich ein Beiname von Liber, der wiederum die römische Entsprechung des griechischen Dionysos war. Bacchus-Liber-Dionysos war der fröhliche Gott der Traubenernte und des Weines, der Freude und der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase. Niemand war vor seiner Verführung gefeit, und manch Eine liess alles Stehen und Liegen, um ihm zu folgen. Insofern ein ganz treffender Name für ein Boot...